Musik herunterladen schweiz

Von Spotify bis Deezer haben die Schweizer eine Vielzahl von Rechtsdienstleistungen zur Auswahl. Im Jahr 2015 stieg der Markt um 7%, eine positive Wendung nach dem Rückgang um 3% im Jahr 2014. Ähnlich wie die meisten westeuropäischen Länder gehören Spotify, Deezer und Apple Music zu den Top-Streaming-Playern des Landes. Während YouTube in der Nation beliebt ist, betrugen die Einnahmen aus den werbefinanzierten Streaming-Videodiensten weniger als 1% des Marktes. Darüber hinaus gingen die Download-Umsätze im Laufe des Jahres um 4% zurück. Inzwischen haben die Schweizer einen ganz anderen Ansatz gewählt, um mit Filesharing umzugehen. Im Jahr 2010 untersagte ein Urteil des Bundesgerichtshofs die Erhebung von Nutzerdaten von Filesharing-Websites, um zu ermitteln, wer urheberrechtlich geschütztes Material heruntergeladen hat, und erklärte, dass dies ein Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz sei. Im Wesentlichen haben die Schweizer Gerichte beschlossen, dem Recht eines Einzelnen auf Privatsphäre Priorität einzuräumen. Wir sind bestrebt, unseren Nutzern zu helfen, rechtmäßig auf Inhalte zuzugreifen und Blockaden und Zensur in welcher Form auch immer zu umgehen. Glückliches Herunterladen! Die Schweiz hat einen liberalen Ansatz im Urheberrecht verfolgt, der es den Bürgern erlaubt, urheberrechtlich geschütztes Material für den persönlichen Gebrauch zu verwenden.

Dies hat Peer-to-Peer (P2P) File-Sharing-Sites in der Schweiz beliebt gemacht. Auch aus der Film- und Musikindustrie sowie dem US-Handelsvertreter in der Schweiz stieß enthäuter Widerstand. Sie haben die Schweizer Behörden ermutigt, das Herunterladen von urheberrechtlich geschütztem Material zu verbieten und jeden, der dabei erwischt wird, mit hohen Geldstrafen zu beauftun. Die Schweiz widersetzte sich jedoch ihrem Druck mit der Begründung, dass die Durchsetzung dieser Maßnahmen unerträgliche Eingriffe in die Privatsphäre erfordern würde. Diese digitalen Trends sind im Schweizer Musikpiraterie-Ökosystem zu beobachten. Vermutlich aufgrund des umkämpften Streaming-Marktes in der Schweiz sind Web-Streaming-Faktoren nur 18,7 % des Musikpiraterie-Marktes, der mit 18,6 % eng mit Web-Downloads verbunden ist. Während illegales Streaming stark rückläufig ist (bei Desktop-Besuchen um 45,36 % und zwischen den ersten und den letzten sechs Monaten um 53,63 % zurückgegangen), nehmen die Web-Downloads schrittweise zu. Angesichts des positiven Umsatzanstiegs beim Streaming ist davon auszugehen, dass es einen erfolgreichen Schweizer Exodus zu legalen Streaming-Seiten gegeben hat – die Schweizer waren am meisten begeistert von Spotifys « Discover Weekly »-Tool.

Was illegale Web-Downloads betrifft, so gab es eine Verschiebung um 20,8 % hin zur mobilen Nutzung, aber die Geschwindigkeit dieses Inkrements war auf der langsameren Seite, vor allem im Verhältnis zum schnellen Abtauchen des Streamings während des ganzen Jahres. Die schweizerischen Gesetze zum Herunterladen von urheberrechtlich geschütztem Material sind im Vergleich zu denen in vielen anderen Ländern relativ nachsichtig. Infolgedessen wurde die Schweiz auf eine schwarze Liste der Vereinigten Staaten gesetzt. Es gibt jedoch rechtliche Änderungen. Am 16. September stimmte der Schweizerische Nationalrat für die Änderung des Urheberrechtsgesetzes (auf Französisch), aber er kriminalisiert nicht das Herunterladen von urheberrechtlich geschütztem Material aus illegalen Quellen.

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